Kampot…

IRGENDWO in der Nähe von Kampot

Kampot ist ein kleines Städtchen in der Nähe der Küste, ca. 2h von der vietnamesischen Grenze entfernt und schmiegt sich an den Fluss Teuk Chhou. Wir verbrachten insgesamt 4 Tage in Kampot und unternahmen mit einem gemieteten Moto zwei Touren in die Umgebung.

Interessant wird Kampot für viele Reisende durch den nahe gelegenen Bokor-Nationalpark in welchen man unterschiedliche Touren unternehmen kann…

ebenso wie durch eine Ansammlung vorgelagerter Inseln die zu einem Besuch einladen.

Wir waren ursprünglich wegen eines Musikfestivals nach Kampot gereist, welches uns in der Wahl unseres Hostels etwas einschränkte, uns aber am Freitagabend mit zwei relativ guten Bands entschädigte…Einer „Rock and Roll, Blues Band“ mit vier alten versoffenen westlichen Knackern und einer „Ragga, Dub Band“…alles in allem war dieses Festival aber doch eher eine „Westlerparty“, welche auf einer langen Reise für den ein oder anderen eine willkommene Pause von all den

Captain Chim`s

Captain Chim`s

„Schlitzaugen“ sein mag, für unsereiner aber eher langweiliger Natur war. Wir entschieden uns die große Menge an US$ zu sparen und verzichteten auf die Party am Samstag und Sonntag… (Wie wir später feststellten waren wir nicht die einzigen die sich dagegen entschlossen hatten…in Sihanoukville hatten wir ein paar Reisende aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt kennengelernt, die ebenfalls wegen dem Festival nach Kampot kamen und dieses nach einem Abend „zu den Akten legten“…).

Kampot ist ein sehr gemütliches Städtchen und daher entschlossen wir uns die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden was ich auch jeden immer wieder und fast überall empfehlen würde…

Nudelsuppe (typisches Frühstück...)

Zu Anfang der Regenzeit blüht alles, die Reisfelder strahlen in einem saftigen grün und um die richtige Uhrzeit hat man die Möglichkeit das richtige kambodschanische
Alltagsleben zu verfolgen. Wir fuhren also zwei Tage mit dem Moto in der Umgebung herum und wurden mit einem schönen Sonnenuntergang, kambodschanischem Dorfleben, immer wieder „Hello“ schreienden Kindern, einem Stausee „secret Lake“, dem Krabbenmarkt in dem kleinen Küstendorf Kep und der wunderschönen und atemberaubenden Landschaft entschädigt…

Das Fahrrad....ein wichtiges Fortbewegungsmittel

Reis Reis Reis und noch mehr Reis

Diese Gegend in Kambodscha gehört sicher nicht zu den ärmsten Gegenden des Landes und war zwischen den ganzen Kriegen und Schreckensherrschaften ein beliebter Badeort für reiche Städter. Allgemein hat sich der Reisetourismus hier offenbar schnell entwickelt und die Einheimischen haben sich auf diesen eingestellt. Allerdings wirkt das ganze keineswegs Überlaufen und die Infrastruktur ist nach wie vor eher auf Individualreisende und kambodschanischen Tourismus eingestellt. Wenn die hier nicht alles falsch machen, könnte sich da langfristig ein beschaulicher aber dennoch mondäner Ort entwickeln, ganz anders als das heute schon zu 99% versaute Sihanoukville.

Secret Lake

Secret Lake

zum genießen...

Allgemein wirken die Kambodschaner auf mich sehr gemütlich und entspannter als alle anderen Asiaten die ich bisher kennen lernen durfte. Sie sind sehr freundlich und bislang auch sehr hilfsbereit.

Obwohl Kambodscha als ein sehr korruptes Land gilt haben wir außer an der Grenze und von Erzählungen noch nicht davon mitbekommen. Ich habe das Gefühl sie freuen sich über den Besuch von Reisenden, was sich durch den steigenden Andrang und die starke Veränderung ihrer Städte und Landschaften hoffentlich nicht all zu schnell ändern wird. Ich hoffe, dass das „reisende Partyvolk“ Kambodscha nicht so überrennt wie es Thailand in den letzten Jahrzehnten erfahren musste…ein kleines Stoßgebet am Rande.

bei Kep

Reisfelder

Reisfelder

Um nochmal etwas ausspannen zu können, bevor wir uns in die Hauptstadt Phnom Peng aufmachen wollten, verließen wir am Montag uns angenehmes, von Kambodschanern geführtes Guesthaus und zogen in Boddhi Villa, welche auch am Freitag Ort des Geschehens war. Boddhi Villa ist ein typisches Backpacker Guesthouse… nicht von Einheimischen geführt und Treffpunkt vieler Reisender.

Bodi Villa

Boddhi Villa

Es liegt etwas außerhalb der Stadt, direkt am Fluss und lädt wegen dem wirklich atemberaubenden Blick auf den Fluss und der Khmer-kolonialen Bauweise mit einer grandiosen schwimmenden Terrasse, zum faulenzen, baden, lesen und und und ein. Nach einem entspannten Abend haben wir uns am Diensttag nach Phnom Peng aufgemacht…

Liebe Grüße Mira…und natürlich auch von Simon

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kambodscha abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Kampot…

  1. Till sagt:

    Tolle Seite, gefaellt mir sehr.

Hinterlasse einen Kommentar zu Till Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>