<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>BETELGEUSE</title>
	<atom:link href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sin-nom.com/betelgeuse</link>
	<description>Auf dem Trip nach Irgendwo!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 22 Jul 2011 07:57:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.3</generator>
		<item>
		<title>Irgendwo &#8211; zweiter Versuch.</title>
		<link>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=159</link>
		<comments>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=159#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 07:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>giesbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Irgendwo]]></category>
		<category><![CDATA[Koh Rong]]></category>
		<category><![CDATA[Paradise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=159</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem wir Carsten im Nordic House kennengelernt haben und mit Ihm mehr oder weniger zwei Tage verbrachten, verließen wir das Nordic House eines schönen Morgens um ca. 7 Uhr mit dem TukTuk. Zur Erläuterung, Carsten sprach uns an weil er &#8230; <a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=159">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir Carsten im <a title="Nordic House Phnom Phen" href="http://www.nordic-cambodia.com/" target="_blank">Nordic House</a> kennengelernt haben und mit Ihm mehr oder weniger zwei Tage verbrachten, verließen wir das Nordic House eines schönen Morgens um ca. 7 Uhr mit dem TukTuk.</p>
<div id="attachment_170" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-170" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=170"><img class="size-medium wp-image-170" title="DSC_0041" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0041-300x199.jpg" alt="Am Strand von Koh Rong" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Am Strand von Koh Rong</p></div>
<p>Zur Erläuterung, Carsten sprach uns an weil er meinte am Tisch neben Ihm &#8211; also unserem &#8211; einen heimatlichen karlsruher Dialekt vernommen zu haben. Nach der Verifizierung dieses Sachverhalts kamen wir ins Gespräch und so weiter und so fort&#8230; Carsten Jedenfalls lebt in Sihanoukville, stammt aus KA und arbeitete bis vor wenigen Tagen im <a href="http://www.diveshopcambodia.com/" target="_blank">Dive Shop</a>. In wenigen Tagen wir er, als Partner eines ebenfalls aus Deutschland stammenden Guesthousebesitzers, das zum Cinderella Guesthouse gehörende Restaurant übernehmen (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dürfte dies bereit geschehen sein).</p>
<p><span id="more-159"></span>Carsten erzählte uns von der vor der Küste Sihnoukvilles gelegen Insel Koh Rong und seine Erzählungen in Verbindung mit dem Unwillen eine mehr als 10 Stunden dauernde Busfahrt nach Laos anzutreten überzeugten uns letztendlich nach &#8220;Sin-Ville&#8221; zurückzukehren. Also verließen wir das <a href="http://www.nordic-cambodia.com/" target="_blank">Nordic House</a> mit dem TukTuk und im Anschluss Phnom Penh mit dem Bus.</p>
<p>&#8220;Sin-Ville&#8221; wurde bereits an anderer <a title="Kurz vor Irgendwo…" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=32" target="_blank">Stelle</a> beschrieben, ich möchte an hier aber nochmals die grundlegende Hässlichkeit dieses Ortes erwähnen. Da wir jedoch einen &#8220;Einheimischen&#8221; kennengelernt hatten stellt sich heuer auch Sin-Ville in einem etwas anderen Licht dar. Abgesehen von den Khmer, die mit Sicherheit den in mehrfacher Hinsicht bedeutendsten Teil der Bewohner Sin-Villes ausmachen, ist dieses Stätdchen ein Aquarium, besetzt mit den unterschiedlichsten Abenteurernaturen. Zu den Spezies gehören Singels beiderlei Geschlechts, Familienväter samt Familie, Hund und Bobbycar, Homosexuelle die den ersten Homoclub des Landes betreiben &#8230; Familienmütter im selben Kontext haben wir &#8211; nebenbei bemerkt &#8211; allerdings keine angetroffen, was immer das heißen mag. Dank unserer &#8220;Beziehungen&#8221; offenbarte sich uns der ein oder andere Einblick in das Leben eines Auswanderers abseits von Kabel und VOX. Das sind Leute die zufällig hier gelandet sind und eine sich Ihnen bietende Gelegenheit ergriffen haben. Menschen die Ihr Herz an die Fremde verloren haben. Menschen die etwas mehr wagen als Ihre Kontoauszüge bereits nach erster Durchsicht wegzuwerfen und fernab von Europa, den USA, Australien, Russland, Israel ihr Glück zu versuchen. Den meisten von Ihnen gemein ist der Umstand, dass Sie Sin-Ville eigentlich nicht sonderlich mögen, diesen Ort aber als den Ort der 1000 Möglichkeiten (mit Sicherheit auch ein Ort mit ebenso vielen Niederlagen) nutzen. Carsten jedenfalls tu genau dies, bislang mit durchwachsenem Erfolg jedoch nicht ohne Perspektive.</p>
<p>Abends und damit am Abend vor unserer Überfahrt auf die Insel trafen wir uns  mit Carsten zum Essen. Da Mira in dem gewählten Restaurant nichts zu essen bekam waren wir genötigt im Anschluss auf den Victory Hill zu fahren um dort, von Herrenseite ein paar Bier und von Damenseite ein indisches Nachtmahl einnehmen zu können. Der einsetzende Regen zwang uns im Anschluss daran fluchtartig eine weitere Bar aufzusuchen und dort das Ende der Sintflut abzuwarten. Die divenhafte amerikanische Besitzerin Corey war etwas beschäftigt mit der Zubereitung und Auslieferung diverser Pizzen, weshalb wir mit Peter Fox als Barkeeper oder vielmehr Interieur vorlieb nahmen. In wirklichkeit handelte es sich natürlich nicht um Peter Fox, sondern um einen weiteren gebürtigen Berliner, welcher allerdings eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit mit Erstgenanntem aufweist. &#8220;Peter&#8221; ist der Erzählung nach, in dieser Bar hängen geblieben und hat aufgrund seiner ständigen Anwesenheit irgendwann den Job als Barkeeper übernommen. Irgendwie ein Uriger und sympatischer Typ, wenngleich vielleicht etwas  verschroben.</p>
<table border="0px" width="95">
<tbody>
<tr>
<td width="33%">
<div id="attachment_172" class="wp-caption aligncenter" style="width: 165px"><a rel="attachment wp-att-172" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=172"><img class="size-medium wp-image-172" title="DSC_0054" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0054-300x199.jpg" alt="Fischerhütte mit Steg - Koh Rong" width="155" height="103" /></a><p class="wp-caption-text">Fischerhütte - Koh Rong</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_176" class="wp-caption aligncenter" style="width: 166px"><a rel="attachment wp-att-176" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=176"><img class="size-medium wp-image-176" title="DSC_0042" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0042-300x199.jpg" alt="Wasserbüffel - Koh Rong" width="156" height="104" /></a><p class="wp-caption-text">Wasserbüffel - Koh Rong</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_171" class="wp-caption aligncenter" style="width: 169px"><a rel="attachment wp-att-171" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=171"><img class="size-medium wp-image-171" title="DSC_0049" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0049-300x199.jpg" alt="" width="159" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Irgendwo - Koh Rong</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nunja, die Überfahrt am nächsten Tag war aufgrund der vom Regen aufgezwungenen Vorabendaktivitäten recht verschlafen, will heißen das wir beide unserem Schlafbedürfnis auf Deck Rechnung trugen. Der Müdigkeit geschuldet war der Rest vom Tag  auch auf Koh Rong in selbigem Sinne was aber durchaus O.K. war. Dieser Ort eignet sich bestens für derlei Unternehmungen. Es gibt keine Stromversorgung auf Koh Rong, was den Zustand der Unterhaltungsindustrie auf der Insel erahnen lässt und der Ruhe die man verspürt sobald man die Insel betritt nur dienlich ist.</p>
<p>Ansonsten gibt es über Koh Rong bzw. unsere Aktivitäten nicht allzuviel zu berichten, da es auf der Insel nicht wirklich viel zu tun gibt, sich zum ausgiebigen Nichtstun jedoch zahllose Möglichkeiten finden. Koh Rong ist ungefähr so groß wie Hongkong und bietet mit dieser Größe geschätzten 2000 Menschen ein ständiges zuhause. Hinzu kommen zur Hochsaison, bei Vollbelegung der 3.5 Bungalowanlagen vielleicht weitere 400 Touristen. 3.5 Bungalowanlagen, weil eine auf der anderen Seite (der Südseite) der Insel liegt und diese nur während der Trockenzeit mit dem Boot zu erreichen ist. Während der Regenzeit gibt es nur einen schmalen Pfad, vorbei an einer kleinen Cashewnuss-Plantage, durch den Dschungel und letztenendes via eines Abstieges mit ca. 85% Steigung, der zu der 0.5. Anlage führt. In der Mitte der Insel und mit Mitte ist in diesem Fall so gut wie alles was sich ca. 200 Meter im Inland befindet gemeint, befindet sich nahezu nichts als dichter Urwald.</p>
<table border="0px" width="95">
<tbody>
<tr>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_183" class="wp-caption aligncenter" style="width: 170px"><a rel="attachment wp-att-183" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=183"><img class="size-medium wp-image-183" title="DSC_0146" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0146-300x199.jpg" alt="Paradise Bungalows - Koh Rong, Kambodscha" width="160" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Worlds End</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_185" class="wp-caption aligncenter" style="width: 166px"><a rel="attachment wp-att-185" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=185"><img class="size-medium wp-image-185" title="DSC_0167" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0167-300x199.jpg" alt="" width="156" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf &quot;den ganzen Rest&quot;</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_189" class="wp-caption aligncenter" style="width: 166px"><a rel="attachment wp-att-189" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=189"><img class="size-medium wp-image-189" title="restaurant" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/restaurant-300x199.jpg" alt="" width="156" height="103" /></a><p class="wp-caption-text">Restaurant am Ende des...</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Diese Insel ist eine nahezu perfekte Mischung aus einem Mindestmaß an Komfort, den die drei Anlagen bieten und völliger Einsamkeit, die man leicht erlangt wenn man nur 300 Meter von diesen Anlagen wegläuft. Zu bestimmten Tageszeiten gibt es einige Stunden Strom, der von den Paradise Bungalows über einen Generator zur Verfügung gestellt wird. Genug für ein wenig Musik aus den mitgebrachten Miniboxen und einigen Stunden Licht am Abend. In Zukunft plant der deutsche Besitzer der Paradise Bungalows die kleinen Bachläufe zu nutzen und mittels einer Turbine und einigen zusätzlichen Solarzellen, ganztägig Strom zu liefern. Das ist sicher seinem Geschäft zuträglich, schmälert aber auch die einfache Romantik dieser Insel. Weiße Sandstrände, einsame Buchten und Wildnis, das ist es was man auf Koh Rong suchen sollte und mit Sicherheit finden wird. Wenn man dann noch eine palmgedeckte Holzhütte am Hang, mit Balkon, Hängematte und freiem Blick auf das Meer hat, dann ist die Welt in Ordnung. Geschätzte 5000 Touristen insgesamt, sollen sich bislang maximal auf Koh Rong aufgehalten haben und in anbetracht der Pläne der kambodschanischen Regierung dürfen wir uns wirklich glücklich schätzen noch zu &#8220;den Ersten&#8221; gehört zu haben die diese Insel als Touristen besucht haben. In Zukunft soll es 5 Sterne Resorts, einen Flugplatz und einen Golfplatz geben. Die allersten Anzeichen dieser geplanten Katastrophe offenbarten sich uns, als wir mit Gil zu einer zweitägigen Treckingtour aufbrachen. Mitten im Dschungel traten wir auf einmal auf eine breite Schneise, die in Form einer Schotterpiste in den Wald geschlagen worden war.</p>
<p><div id="attachment_188" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a rel="attachment wp-att-188" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=188"><img class="size-medium wp-image-188" title="DSC_0078" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_00781-199x300.jpg" alt="Irgendwo im Nirgendwo" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Irgendwo im Nirgendwo</p></div>
<p>Diese &#8220;Straße&#8221; beginnt und Endet im Nirgendwo und symbolisiert auf ihre Art den menschlichen Wahnsinn. Da die kambodschanische Straßenbautechnologie allerdings in keinster Weise den deutschen Maßstäben entspricht, ist diese Piste nach nur einer Regenzeit glücklicherweise bereits zu einem Drittel von den Niederschlagsbegleiterscheinungen erodiert worden. Sollten die aktuell nicht vorhandenen Investoren noch ein zwei weitere Jahre auf sich warten lassen, dürfte sich das Problem mit dieser Piste weitestgehend erledigt haben &#8211; zumindest vorerst. Meine bescheidene Erfahrung lehrt mich allerdings das mindestens langfristig die beschriebene oder eine ähnliche Entwicklung kaum aufzuhalten sein wird. In Anbetracht dieser Tatsache war unsere Treckingtour umso ergiebiger.</p>
<p>Gil, unser Tourguide, ist ein Israeli der vor ca. 2 Jahren auf diese Insel kam und das Wandern liebt. Dementsprechend konnte er das Angebot des Paradise-Besitzers, für freie Kost und Logis auf der Insel zu verweilen und Treckingtouren anzubieten nicht ablehnen. Seitdem hat er die Insel, teils auf  eigene Faust, teils mit Hilfe von Einheimischen erkundet und sich so zu eigen gemacht. Er kennt die Insel wohl wie kein zweiter, da er die Kenntnisse Einheimischer aus verschiedenen Teilen der Insel in einer Person vereint. Dementsprechend herrlich romantisch darf man sich auch unser Schlafplatz in einer verlassenen Hütte vortsellen. Abgesehen von einigen Khmer die ihre Wasserbüffel zum fressen ausführten wurden wir dort von niemandem gestört. Und von einer Störung kann bei diesem Besuchern eigentlich keine Rede sein.</p>
<table border="0px" width="95">
<tbody>
<tr>
<td width="33%">
<div id="attachment_178" class="wp-caption aligncenter" style="width: 166px"><a rel="attachment wp-att-178" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=178"><img class="size-medium wp-image-178" title="DSC_0089" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0089-300x199.jpg" alt="Mangroven - Koh Rong Trecking" width="156" height="103" /></a><p class="wp-caption-text">Mangroven - Koh Rong Trecking</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_179" class="wp-caption aligncenter" style="width: 166px"><a rel="attachment wp-att-179" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=179"><img class="size-medium wp-image-179" title="DSC_0091" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0091-300x199.jpg" alt="Koh Rong Trecking" width="156" height="103" /></a><p class="wp-caption-text">Koh Rong Trecking Tour</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_180" class="wp-caption aligncenter" style="width: 166px"><a rel="attachment wp-att-180" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=180"><img class="size-medium wp-image-180" title="DSC_0105" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0105-300x199.jpg" alt="Koh Rong  Trecking" width="156" height="103" /></a><p class="wp-caption-text">Koh Rong  Trecking</p></div></td>
</tr>
<tr>
<td>
<p><div id="attachment_190" class="wp-caption aligncenter" style="width: 172px"><a rel="attachment wp-att-190" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=190"><img class="size-medium wp-image-190" title="DSC_0016" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0016-300x199.jpg" alt="Koh Rong - Kambodscha" width="162" height="107" /></a><p class="wp-caption-text">Keine Brücke am Kwai</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_169" class="wp-caption aligncenter" style="width: 166px"><a rel="attachment wp-att-169" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=169"><img class="size-medium wp-image-169" title="DSC_0027" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0027-300x199.jpg" alt="Schlafplatz - Koh Rong Trecking" width="156" height="103" /></a><p class="wp-caption-text">Schlafplatz</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_175" class="wp-caption aligncenter" style="width: 167px"><a rel="attachment wp-att-175" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=175"><img class="size-medium wp-image-175" title="DSC_0032" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_00321-300x196.jpg" alt="Koh Rong Trecking - Kambodscha" width="157" height="102" /></a><p class="wp-caption-text">Morgen trocken...?</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach der trotz Allem etwas unergiebigen Nachtruhe (Teile des maroden Blechdachs der Hütte schlugen hin und wieder gegeneinander und uns aus dem Schlaf) kehrten wir, über die bereits erwähnte Steilwand, zurück zu den Paradiese Bungalows und damit zum Bootsanleger. Wie der werte Leser bereits erahnen dürfte ging es am selben Tag &#8211; nach einer knappen Woche Aufenthalt &#8211; zurück nach Sihanoukville wo uns Carsten mit schwäbischem Kartoffelsalat und Grillwürsten erwartete.</p>
<p><div id="attachment_182" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-182" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=182"><img class="size-medium wp-image-182 " title="DSC_0136" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0136-300x199.jpg" alt="Mit Gil bei Locals - Koh Rong, Kambodscha" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Gil und Simon...</p></div>
<p>Am nächsten Tag gings abermals nach Phnom Phen und von dort weiter nach Laos. Den geplanten Besuch der 4000 Inseln im Mekong haben wir bislang leider nicht realisieren können, da uns auf dem Weg dorthin klar wurde, dass es dort keine Geldautomaten gibt und wir mit insgesamt 20 Dollar wahrscheinlich nicht so weit kommen würden. Aus diesem Grund regelten wir noch im Bus die Weiterfahrt nach Pakse, wo wir am Abend des 13.07.2011 eintrafen. Unsere recht anstrengenden und unvorhergesehenen Erlebnisse in Pakse werde ich auf den nächsten Eintrag verschieben, obwohl wir damit noch immer nicht &#8220;Up to date&#8221; sind mit unserem Reisebericht. Aber erstens nehme ich natürlich Rücksicht auf die potentielle Ermüdung der werten Leserschaft und zweitens lasse ich mir jetzt mein Beer Lao in der Karstlandschat von Vang Vien schmecken und damit hat sichs&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>LG Simon &amp; Mira</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?feed=rss2&#038;p=159</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Phnom Penh &#8211; Südfrankreich in Asien?</title>
		<link>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=118</link>
		<comments>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=118#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 08:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Nordic House]]></category>
		<category><![CDATA[Phnom Phen]]></category>
		<category><![CDATA[S21]]></category>
		<category><![CDATA[Tonle Sap]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=118</guid>
		<description><![CDATA[Lange haben wir nichts von uns hören lassen&#8230;und einiges gibt es zu erzählen&#8230; Phnom Peng! Insgesamt verbrachten wir 5 Tage in Phnom Penh obwohl wir eigentlich geplant hatten nur einen kleinen Zwischenstop einzulegen und dann auf dem Schnellstmöglichen Weg weiter &#8230; <a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=118">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange haben wir nichts von uns hören lassen&#8230;und einiges gibt es zu erzählen&#8230;</p>
<p>Phnom Peng! Insgesamt verbrachten wir 5 Tage in Phnom Penh obwohl wir eigentlich geplant hatten nur einen kleinen Zwischenstop einzulegen und dann auf dem Schnellstmöglichen Weg weiter nach Laos zu reisen. Aber es kommt oft anders als man denkt&#8230;<span id="more-118"></span></p>
<p>Wie schon in einen anderen Artikel beschrieben wirken die Kambodschaner auf mich sehr gemütlich und gelassen und auch ihre Hauptstadt stahlt diese Gelassenheit aus. Sie wirkt</p>
<div id="attachment_124" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-124" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=124"><img class="size-medium wp-image-124" title="DSC_0001" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0001-300x199.jpg" alt="Wat Phnom Kambodscha Phnom Phen" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Kind beim Spielen vor dem Wat Phnom</p></div>
<p>nicht wie eine richtige Großstadt, es gibt kaum Hochhäuser und alles, insbesondere an der Riverfront (in Phnom Penh fließen der Mekong und der Tonle Sap zusammen), wirkt weitläufig und nicht erdrückend. Die oft breiten Straßen sind mit Cafes gesäumt oder von gar von Parkanlagen durchbrochen. Es lässt sich in diesem von französischen Jugendstil und Art-Deco-Kolonialbauten, asiatischen Pagoden und asiatischem Chaos geprägtem Mischmasch einige Tage aushalten.</p>
<table border="0px" width="693" height="197">
<tbody>
<tr>
<td width="33%">
<div id="attachment_133" class="wp-caption aligncenter" style="width: 168px"><a rel="attachment wp-att-133" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=133"><img class="size-medium wp-image-133" title="DSC_0491" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0491-300x199.jpg" alt="Phnom Phen, Kambodscha" width="158" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Irgendwo in Südfrankreich?</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_132" class="wp-caption aligncenter" style="width: 169px"><a rel="attachment wp-att-132" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=132"><img class="size-medium wp-image-132" title="DSC_0490" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0490-300x199.jpg" alt="Phnom Phen, Kambodscha" width="159" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Post an der Cote d´Azur?</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 163px"><a rel="attachment wp-att-131" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=131"><img class="size-medium wp-image-131" title="DSC_0489" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0489-300x199.jpg" alt="Phnom Phen, Kambodscha" width="153" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Investitionsobjekt?</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach einer sehr erholsamen Nacht in einem Hotel, welches sich auf den zweiten Blick als absoluter Abschleppschuppen (&#8220;Pick-up Schuppen&#8221;) herausstellte, allerdings über ein Zimmer mit Jacuzzi verfügte, beschlossen wir dieses von &#8220;leichten Mädchen&#8221; (oder Ladyboys, der Unterschied scheint mitunter fließend) geprägte Viertel schnellstmöglich zu verlassen. Also zogen wir los und suchten uns ein neues Guesthouse. Unsere Wahl fiel auf das Nordic  House.  Zwar liegt auch dieses in einer Straße mit einigen Pick-up-Bars, der Empfang des freundlichen Personals und das urige Zimmer überzeugte uns jedoch sofort. Tja, das urige &#8220;Hobbit-Zimmer&#8221;, ein kleiner niedriger Raum in welchem Simon gerade so stehen konnte, trug sein übriges zu unserer Entscheidung bei. Nun hingen wir also in Phnom Penh fest, aber keinen von uns störte dieser Umstand. Es lässt sich wirklich verweilen in dieser Stadt&#8230;. Vive la France et vive Cambodia!</p>
<table border="0px" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_130" class="wp-caption aligncenter" style="width: 167px"><a rel="attachment wp-att-130" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=130"><img class="size-medium wp-image-130" title="DSC_0470" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0470-300x199.jpg" alt="Phnom Phen Kambodscha" width="157" height="104" /></a><p class="wp-caption-text">Fischer auf dem Tonle Sap</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_126" class="wp-caption aligncenter" style="width: 168px"><a rel="attachment wp-att-126" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=126"><img class="size-medium wp-image-126" title="DSC_0022" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0022-300x199.jpg" alt="Phnom Phen Kambodscha" width="158" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Gymnastik an der Riverfront</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_128" class="wp-caption aligncenter" style="width: 173px"><a rel="attachment wp-att-128" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=128"><img class="size-medium wp-image-128" title="DSC_0026" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0026-300x199.jpg" alt="Phnom Phen Kambodscha" width="163" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">TukTuk im Verkehr</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Neben einem Soppingversuch im Central Market, besuchten wir auch das Museum S21 (Tuol-Sleng-Genozid-Museum). Es ist das ehemalig Gefängnis der Roten Khmer und dient der Erinnerung der dort begannen Verbrechen. Es handelt sich dabei um eine alte Schule, welche von den Roten Khmer als Gefängnis und Folterzentrum genutzt wurde. Zwischen 1975 und 1979 wurden ca. 14.000 bis 20.000 Menschen aus allen Teilen Kambodschas  dort inhaftiert, gefoltert und umgebracht. Darunter auch in Ungnade gefallene Kader der Roten</p>
<p><div id="attachment_129" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-129" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=129"><img class="size-medium wp-image-129" title="DSC_0064" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0064-300x199.jpg" alt="S221 Phnom Phen Kambodscha - Khmer Rouge Gefängniss" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Gang mit Stacheldraht im S21</p></div>
<p>Khmer. Bis zum Ende ihrer Herrschaft 1978 fielen den Roten Khmer nach den  verbreitetsten Schätzungen etwa 1,4 bis 2,2 Millionen Kambodschaner zum  Opfer. Allgemein ist das Museum sehr schlicht gehalten und wirkt dadurch um so bedrückender. Ganz anders als  etwa Yad Vashem, ehemaligen Konzentrationslagern oder auch dem Holocaust-Denkmal in Berlin, wo mit Mitteln der Architektur oder durch den Einsatz moderner Medien, die Bedrückung des Besuchers bisweilen geradezu künstlich verstärkt wird, spricht das S21 vielmehr durch das Fehlen all dieser Kniffe zum Betrachter. Die gnadenlose Trostlosigkeit offenbart sich beispielsweise durch das Vorhandensein alter Schultafeln in Räumen in denen einst Kinder, fern von jedem Gedanken an spätere Folter, gelernt und gelacht haben mögen. Kleine Gefängniszellen aus Stein, aus Holz, ein Gebäude komplett mit, damals unter Strom stehenden, Stacheldraht umzäunt (um die Inhaftierten am Selbstmord zu hindern), einigen alten Originalaufnahmen von Inhaftierten sowie einiger simpler aber dennoch wirkungsvollen Folterwerkzeugen welche maßgeblich ihrem</p>
<div id="attachment_123" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-123" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=123"><img class="size-medium wp-image-123" title="CSC_0032" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/CSC_0032-300x199.jpg" alt="Kambodscha Phnom Phen S21" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bett im S21</p></div>
<p>landwirtschaftlichen Ursprung zweckentfremdet wurden &#8211; sonst nichts. Ein systematisches Folter- und Tötungszentrum ohne eine technologische Systematik zu eigen zu haben, wie sie aus nationalsozialistischen Einrichtungen bekannt ist. Die steinzeitliche Einfachheit der Methoden  ist es, die einen still werden lässt und nicht die mediale Aufarbeitung der selben. Das S21 ist wirklich ein Mahnmal welches die dunkelsten Seiten der Menschen offenlegt und eben kein Denkmal.</p>
<table border="0px" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_127" class="wp-caption aligncenter" style="width: 168px"><a rel="attachment wp-att-127" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=127"><img class="size-medium wp-image-127" title="DSC_0023" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0023-300x199.jpg" alt="Phnom Phen Kambodscha" width="158" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Vive la France</p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_135" class="wp-caption aligncenter" style="width: 168px"><a rel="attachment wp-att-135" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=135"><img class="size-medium wp-image-135" title="DSC_0503" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0503-300x199.jpg" alt="Phnom Phen, Kambodscha" width="158" height="104" /></a><p class="wp-caption-text">Touristenfant </p></div></td>
<td width="33%">
<p><div id="attachment_125" class="wp-caption aligncenter" style="width: 169px"><a rel="attachment wp-att-125" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=125"><img class="size-medium wp-image-125" title="DSC_0004" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0004-300x199.jpg" alt="Wat Phnom Kambodscha Phnom Phen" width="159" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Kind vor dem Wat Phnom</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach dem Besuch von S21 hatten wir keine wirkliche Lust mehr auf weitere Unternehmungen und  kehrten zurück zu &#8220;unserem&#8221; Nordic House wo sich durch diverse karlsruherische Seilschaften unsere Pläne für den weiteren Verlauf unserer Reise erstmal ändern sollten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?feed=rss2&#038;p=118</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kampot&#8230;</title>
		<link>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=90</link>
		<comments>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=90#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 15:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kampot]]></category>
		<category><![CDATA[Nudelsuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Pfeffer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=90</guid>
		<description><![CDATA[Kampot ist ein kleines Städtchen in der Nähe der Küste, ca. 2h von der vietnamesischen Grenze entfernt und schmiegt sich an den Fluss Teuk Chhou. Wir verbrachten insgesamt 4 Tage in Kampot und unternahmen mit einem gemieteten Moto zwei Touren &#8230; <a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=90">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_101" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-101" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=101"><img class="size-medium wp-image-101" title="DSC_0065" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0065-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">IRGENDWO in der Nähe von Kampot</p></div>
<p>Kampot ist ein kleines Städtchen in der Nähe der Küste, ca. 2h von der vietnamesischen Grenze entfernt und schmiegt sich an den  Fluss Teuk Chhou. Wir verbrachten insgesamt 4 Tage in Kampot und unternahmen mit einem gemieteten Moto zwei Touren in die Umgebung.</p>
<p>Interessant wird Kampot für viele Reisende durch den nahe gelegenen Bokor-Nationalpark  in welchen man unterschiedliche Touren unternehmen kann&#8230;</p>
<p><span id="more-90"></span>ebenso wie durch eine Ansammlung vorgelagerter Inseln die zu einem Besuch einladen.</p>
<p>Wir waren ursprünglich wegen eines Musikfestivals nach Kampot gereist, welches uns in der Wahl unseres Hostels etwas einschränkte, uns aber am Freitagabend mit zwei relativ guten Bands entschädigte&#8230;Einer „Rock and Roll, Blues Band“ mit vier alten versoffenen westlichen Knackern und einer „Ragga, Dub Band“&#8230;alles in allem war dieses Festival aber doch eher eine „Westlerparty“, welche auf einer langen Reise für den ein oder anderen eine willkommene Pause von all den</p>
<div id="attachment_98" class="wp-caption alignleft" style="width: 191px"><a rel="attachment wp-att-98" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=98"><img class="size-medium wp-image-98" title="DSC_0422" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0422-300x199.jpg" alt="Captain Chim`s" width="181" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Captain Chim`s</p></div>
<p>„Schlitzaugen“ sein mag, für unsereiner aber eher langweiliger Natur war. Wir entschieden uns die große Menge an US$ zu sparen und verzichteten auf die Party am Samstag und Sonntag&#8230; (Wie wir später feststellten waren wir nicht die einzigen die sich dagegen entschlossen hatten&#8230;in Sihanoukville hatten wir ein paar Reisende aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt kennengelernt, die ebenfalls wegen dem Festival nach Kampot kamen und dieses nach einem Abend „zu den Akten legten“&#8230;).</p>
<p>Kampot ist ein sehr gemütliches Städtchen und daher entschlossen wir uns die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden was ich auch jeden immer wieder und fast überall empfehlen würde&#8230;</p>
<div id="attachment_105" class="wp-caption alignright" style="width: 147px"><a rel="attachment wp-att-105" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=105"><img class="size-medium wp-image-105" title="DSC_0432" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0432-199x300.jpg" alt="" width="137" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Nudelsuppe (typisches Frühstück...)</p></div>
<p>Zu Anfang der Regenzeit blüht alles, die Reisfelder strahlen in einem saftigen grün und um die richtige Uhrzeit hat man die Möglichkeit das richtige kambodschanische<br />
Alltagsleben zu verfolgen. Wir fuhren also zwei Tage mit dem Moto in der Umgebung herum und wurden mit einem schönen Sonnenuntergang, kambodschanischem Dorfleben, immer wieder „Hello“ schreienden Kindern, einem Stausee „secret Lake“, dem Krabbenmarkt in dem kleinen Küstendorf Kep und der  wunderschönen und atemberaubenden Landschaft entschädigt&#8230;</p>
<table width="624" height="219">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_97" class="wp-caption alignnone" style="width: 243px"><a rel="attachment wp-att-97" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=97"><img class="size-medium wp-image-97" title="DSC_0402" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0402-300x199.jpg" alt="" width="233" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Das Fahrrad....ein wichtiges Fortbewegungsmittel</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_103" class="wp-caption alignnone" style="width: 242px"><a rel="attachment wp-att-103" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=103"><img class="size-medium wp-image-103 " title="DSC_0333" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0333-300x199.jpg" alt="" width="232" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Reis Reis Reis und noch mehr Reis</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Diese Gegend in Kambodscha gehört sicher nicht zu den ärmsten Gegenden des Landes und war zwischen den ganzen Kriegen und Schreckensherrschaften ein beliebter Badeort für reiche Städter. Allgemein hat sich der Reisetourismus hier offenbar schnell entwickelt und die Einheimischen haben sich auf diesen eingestellt. Allerdings wirkt das ganze keineswegs Überlaufen und die Infrastruktur ist nach wie vor eher auf Individualreisende und kambodschanischen Tourismus eingestellt. Wenn die hier nicht alles falsch machen, könnte sich da langfristig ein beschaulicher aber dennoch mondäner Ort entwickeln, ganz anders als das heute schon zu 99% versaute Sihanoukville.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>
<p><div id="attachment_93" class="wp-caption alignleft" style="width: 243px"><a rel="attachment wp-att-93" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=93"><img class="size-medium wp-image-93 " title="DSC_0322" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0322-300x199.jpg" alt="Secret Lake" width="233" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Secret Lake</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_92" class="wp-caption alignright" style="width: 243px"><a rel="attachment wp-att-92" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=92"><img class="size-medium wp-image-92 " title="DSC_0058" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0058-300x199.jpg" alt="" width="233" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">zum genießen...</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Allgemein wirken die Kambodschaner auf mich sehr gemütlich und entspannter als alle anderen Asiaten die ich bisher kennen lernen durfte. Sie sind sehr freundlich und bislang auch sehr hilfsbereit.</p>
<p>Obwohl Kambodscha als ein sehr korruptes Land gilt haben wir außer an der Grenze und von Erzählungen noch nicht davon mitbekommen. Ich habe das Gefühl sie freuen sich über den Besuch von Reisenden, was sich durch den steigenden Andrang und die starke Veränderung ihrer Städte und Landschaften hoffentlich nicht all zu schnell ändern wird. Ich hoffe, dass das „reisende Partyvolk“ Kambodscha nicht so überrennt wie es Thailand in den letzten Jahrzehnten erfahren musste&#8230;ein kleines Stoßgebet am Rande.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>
<p><div id="attachment_102" class="wp-caption aligncenter" style="width: 244px"><a rel="attachment wp-att-102" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=102"><img class="size-medium wp-image-102 " title="DSC_0029" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0029-300x199.jpg" alt="" width="234" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">bei Kep</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_95" class="wp-caption aligncenter" style="width: 241px"><a rel="attachment wp-att-95" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=95"><img class="size-medium wp-image-95 " title="DSC_0396" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0396-300x199.jpg" alt="Reisfelder" width="231" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Reisfelder</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Um nochmal etwas ausspannen zu können, bevor wir uns in die Hauptstadt Phnom Peng aufmachen wollten, verließen wir am Montag uns angenehmes, von Kambodschanern geführtes Guesthaus und zogen in Boddhi Villa, welche auch am Freitag Ort des Geschehens war. Boddhi Villa ist ein typisches  Backpacker Guesthouse&#8230; nicht von Einheimischen geführt und Treffpunkt vieler Reisender.</p>
<p><div id="attachment_100" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><a rel="attachment wp-att-100" href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?attachment_id=100"><img class="size-medium wp-image-100" title="DSC_0453" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0453-300x199.jpg" alt="Bodi Villa" width="252" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Boddhi Villa</p></div>
<p style="text-align: left;">Es liegt etwas außerhalb der Stadt, direkt am Fluss und lädt wegen dem wirklich atemberaubenden Blick auf den Fluss und der Khmer-kolonialen Bauweise mit einer grandiosen schwimmenden Terrasse, zum faulenzen, baden, lesen und und und ein. Nach einem entspannten Abend haben wir uns am Diensttag nach Phnom Peng aufgemacht&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Liebe Grüße Mira&#8230;und natürlich auch von Simon</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?feed=rss2&#038;p=90</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Irgendwie wars das&#8230;</title>
		<link>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=82</link>
		<comments>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=82#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 15:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>giesbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Kampot]]></category>
		<category><![CDATA[Otres Beach]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=82</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;mit der fast schon surealen Idylle im Mushroom und am Otres Beach. Am 23.06 kamen wir zu unserem Pilz zurück und Oliver war tot. Eine ebenfall sureale Begebenheit. Oliver ist einige Tage vor uns in den Mushroom Point gezogen, wir &#8230; <a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=82">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;mit der fast schon surealen Idylle im Mushroom und am Otres Beach. Am 23.06 kamen wir zu unserem Pilz zurück und Oliver war tot. Eine ebenfall sureale Begebenheit. Oliver ist einige Tage vor uns in den Mushroom Point gezogen, wir hatten ihn aber bei der Überlegung in eine andere Unterkunft nebenan einzuziehen bereits am Tag seiner Ankunft flüchtig kennengelernt und liefen uns die Tage darauf immer mal wieder über den Weg. Am Abend vor seinem Tod waren wir bei seinem Zweitbungalow, den er sich wegen der Lage direkt am Meer zusätzlich gemietet hatte mit einigen anderen bei einem kleinen Umtrunk beisammen. <span id="more-82"></span>Am nächsten Tag war er tot. Einfach so, aus! Die Situation denkbar  eigenartig. Im Grunde genommen kannte keiner von uns Anwesenden diesen zumindest scheinbar lebensfrohen Menschen länger als einige Tage. Wir beide deutlich kürzer. Was sonst, in der Zeitung gelesen, ein kurzes Wimpernzucken generiert, löste bei allen Anwesenden sichtbare Fassungslosigkeit aus. Und gegenüber auf der Straße spielten ein paar Khmer Kids Volleyball. Und das ganze an einem Ort an dem man mit Allem rechnet, aber nicht damit dass ein Mensch den man eben kennengelernt hat mir nichts dir nichts ertrinkt.<br />
Abends, die deutsche Botschaft war mittlerweile informiert worden und kümmerte sich um die Angelegenheit, kamen alle Anwesenden am Strand zu einer Art Schweigeminute mit Feuer zusammen. Obwohl ich für meinen Teil eigentlich nur recht widerwillig dorthin begab &#8211; schließlich verband mich außer ein paar kurzen gewechselten Sätze nicht mehr mit Oliver als mit jedem anderen Menschen aus der Zeitung &#8211; fingen mich die Gefühle mit einem Schlag ein. In so einem Moment denkt ein jeder anscheinend an ähnliche Dinge. An sein eigenes  Glück, an seine eigene Vergänglichkeit, frägt sich nach dem Sinn des Todes, nach seiner Bedeutung&#8230;<br />
Als die anfänglich eher getragene Gitarrenbegleitung in den Song Girl von den Beatles mündete, traf mich ein weiteres Mal die Absurdität der ganzen Situation. Im Endefekt waren wir alle nur Menschen die von dem Tod eines Menschen berührt wurden den wir alle kaum kannten. Ein jeder hatte andere Interessen, Ziele oder Beweggründe. Das einzige was uns Verband oder Verbindet ist die Freude amm Reisen, am Erleben und jetzt eben auch der Tod eines Menschen.</p>
<p>Wir reisten am nächsten Tage weiter nach Kampot. Das war  zwar schon im Voraus von uns so beschlossen worden, aber die jüngsten Ereignisse haben den Ort in der Nähe von Irgendwo, zumindest für dieses Mal, nachhaltig vergiftet. Ein deutsches Mädel sowie eine Israelin, die mit Oliver einige Tage zusammen gereist waren, folgten uns denn auch.<br />
Der nächste Tag: Die jüngsten Ereignisse waren und sind immer noch präsent, jedoch nicht mehr so drängend. Die Fassungslosigkeit ist einem gewissen Maß an erschrockener Gleichgültigkeit gewichen.<br />
Die Fahrt nach Kampot war angenehm, bekamen wir mangels ausreichend Gästen, anstelle des Platzes im Minibus einen privaten Fahrer. Dies ging nicht nur schneller sondern hatte zudem den Vorteil dass wie uns in Kampot an einige Guesthoue-Adressen bringen lassen konnten und so die Qual der Wahl hatten. Am Ende hatten wir diese Qual dann dennoch nicht, da stival so gut wie alles ausgebucht war. Das angekündigte Kampot Musikfestival warf seine Schatten voraus&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?feed=rss2&#038;p=82</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kurz vor Irgendwo&#8230;</title>
		<link>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=32</link>
		<comments>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=32#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 18:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>giesbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Irgendwo]]></category>
		<category><![CDATA[Mushroom Point]]></category>
		<category><![CDATA[Otres Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Sihanoukville]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=32</guid>
		<description><![CDATA[So ähnlich jedenfalls stell ich mir das vor! Irgendwo in Kambodscha, in Sihanoukville genauer gesagt &#8211; und noch genauer am Otres Beach. Am allergenauesten im Mushroom Point. Nein das hat nichts mit irgendeiner Art an bewusstseinserweiternden Substanzen zu tun, zumindest &#8230; <a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=32">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ähnlich jedenfalls stell ich mir das vor! Irgendwo in Kambodscha, in Sihanoukville genauer gesagt &#8211; und noch genauer am Otres Beach. Am allergenauesten im Mushroom Point. Nein das hat nichts mit irgendeiner Art an bewusstseinserweiternden Substanzen zu tun, zumindest fast nicht.  Folgendermaßen, Shianoukville ist ein an und für sich recht unschöner Ort. Erinnert fast ein wenig an Arenal, ein kambodschanisches natürlich. Doch ich will nicht vorgreifen, alles der Reihe nach.  Wir haben Bangkok also hinter uns gelassen und sind mit dem wahrscheinlich beschissensten Bus Thailands durch Dauerregen nach Kohg Kong gefahren, inklusive Regen im Bus. Koh Kong überraschte uns mit einer überzeugenden Bescheidenheit, einzig eine verstreute Ansammlung von luxuriöseren Hotels, 4 Sterne möglicherweise, trübte</p>
<div id="attachment_57" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0174.jpg"><img class="size-medium wp-image-57" title="DSC_0174" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0174-300x199.jpg" alt="In Koh Kong" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">In Koh Kong</p></div>
<p>diesen Eindruck. Und Dauerregen. Von Morgens bis Abends Regen, überschwemmte Straßen und die sich einschleichende Gewissheit, dass das in der Regenzeit wohl so ist.  Der morbide Charme unserer Absteige unterstrich den zeitweiligen Eindruck der Trostlosigkeit dieses verregneten Ortes. Wenigstens war es warm und das Essen im französisch geführten Restaurant um die Ecke war nicht nur köstlich sondern auch nach europäischen Standards zubereitet. Die Happy Hour in der geschmackvollen Bar, zwei Cocktails für 3$, tat Ihr übriges um den Aufenthalt leichter ertragen lies als es vielleicht den Eindruck erwecken lässt. Trotzdem waren wir nicht weiter traurig als wir in den größeren Minibus einstiegen und Koh Kong hinter uns ließen. <span id="more-32"></span>Die Fahrt von Koh Kong nach Shianoukville wird mit ca. fünf Stunden angegeben und anders als in Thailand scheinen die Khmer ein europäischeres Zeitgefühl zu haben.   <img title="Weiterlesen..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Nach fast genau fünf Stunden erreichten wir das Arenal Kambodschas. Oder vielleicht sollte ich eher Biariz sagen. Erstens ist es doch nicht</p>
<div id="attachment_43" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0189-e1308811755624.jpg"><img class="size-medium wp-image-43" title="DSC_0189" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0189-300x199.jpg" alt="Fluß zwischen Koh Kong und Shianoukville" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Fluß in Kambodscha</p></div>
<p>ganz so niveaulos wie Arenal und zweitens weitaus weniger betrunken. Ok, damit dürfte sich der Vergleich mit Biariz ebenfalls erledigt haben, aber immerhin war Kambodscha  von 1887-1955 unter französischer &#8220;Obhut&#8221;, was sich übrigens nach wie vor darin bemerkbar macht, dass hier viel Baguette gegessen wird. Zumindest was man hier so darunter versteht.  Vom zentralen Busbhanhof Shianoukvilles ging es mit dem Moto zum Otres Beach, was recht unkompliziert ablief, von den Straßenverhältnissen mal abgesehen. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir zwangsläufig die Stadt, die sich den vorherigen Ausführungen anbiedernd, als Anhäufung von Kneipen, Bars und Guesthouses entpuppte. Gespickt mit einigen Supermärkten und Hotels sowie von einem vergangenen Aufschwung stammenden Bauruinen. Der Ortes Beach hingegen ist anders. Im sprichwörtlichen Sinne &#8220;ab vom Schuss&#8221;, stellt  ein langer Strandabschnitt der sich vor einer wenig entfernten Ansammlung von Inseln erstreckt, den  Otres Beach dar. Hier gibt es einige Khmer geführte Cottages beziehungsweise &#8220;Resorts&#8221; die meist eine Bar sowie ein Restaurant beinhalten &#8211; mit direktem Blick aufs Meer.  Nachdem wir an einem dieser Resorts von unseren zwei sehr netten sowie schüchternen Motorradfahrern abgesetzt wurden, richteten wir uns mit gemischten Gefühlen häuslich ein. Im Grunde genommen sind</p>
<div id="attachment_66" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0262.jpg"><img class="size-medium wp-image-66" title="DSC_0262" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0262-300x199.jpg" alt="Mean Mean Bungalows - Otres Beach" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mean Mean Bungalows - Otres Beach</p></div>
<p>diese Hütten alle in Ordnung aber es war noch nicht das was in Irgendwo als Standard erwartet werden kann. Die Bauweise dieser Gebilde ist  allgemein alles andere als auf Belastbarkeit ausgelegt und so sieht man ihnen von Innen wie von Außen die wenigen Jahre die Sie wohl auf dem Buckel haben dürften verdammt nochmal an. Wirklich; Irgendwo sieht anders aus!  Trotzdem war die Nacht mit Meeresrauschen und unter unserem 1. A mitgebrachten Moskitonetz angenehm. Weder regnete es  mehr, noch trieb einem die schwüle Hitze den Schweiß  im Sitzen aus den Poren.</p>
<div id="attachment_67" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0263.jpg"><img class="size-medium wp-image-67" title="DSC_0263" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0263-300x199.jpg" alt="Otres Beach Szene" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Otres Beach Szene</p></div>
<p>Die Mea Mean Bungalows am Otres Beach sind durchaus in Ordnung und das Essen hat sowohl Mira als auch mir ausgezeichnet geschmeckt. Für das Plus an Proteinen und einer extra Portion Exotik sorgten die mitgekochten Strandameisen. Außer einem weiteren Bungalow war unserer der einzige der belegt war und rings um uns herum ist erstens kaum was los und zweitens ist hier auch einach wirklich nicht viel. Folgerichtig wurden wir beim</p>
<div id="attachment_72" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0442_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-72" title="DSC_0442_1" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0442_1-300x199.jpg" alt="Otres Beach" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Otres Beach</p></div>
<p>schlendern über den Strand von zwei Typen eingeladen Abends bei Ihnen vorbeizukommen, sie seien gerade würden gerade über den Strand laufen und jeden einladen bei Ihnen abzuhängen. Im Grunde ist der Mensch doch ein äußerst irrationales Wesen. Sucht er zuweilen paradiesische Abgeschiedenheit, ist er an diesem Ziel auch nur annähernd nahe gekommen schart er alsbald alle Gesellschaft die zu finden ist um sich. Gemeinsame Einsamkeit sozusagen.  Am nächsten Tag war Sonnenbaden angesagt. Zu unserem Glück schien diese nämlich endlich wieder  und ballerte sogleich alles was Sie an diesem Tag zu bieten hatte auf einen einzelnen kleinen Punkt dieser Erde &#8211; den Otres Beach in Kambodscha. Gemessen an unserer Beider Hautfarbe jedenfalls muss es genauso gewesen sein. Trotz einem Dunstschleier der den ganzen Tag über der Sonne lag,</p>
<div id="attachment_70" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0365.jpg"><img class="size-medium wp-image-70 " title="DSC_0365" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0365-300x199.jpg" alt="Otres Beach Szene" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Otres Beach Szene</p></div>
<p>erleuchtete das dunkle Rot  unserer Haut alles im Umkreis von  bis zu 20 Metern. So einen beschissen intensiven Sonnenbrand hatte ich noch nie &#8211; zumindest nicht das ich mich erinnern könnte&#8230;  Abends landeten wir auf der Suche nach einem leckeren Nachtmal im Mushroom Point, welcher unweit unserer eigenen Bleibe schräg gegenüber auf der anderen Seite der Schotterpiste, die den Strand vom Hinterland trennt zu finden ist. Der Name Mushroom Point rührt wie bereits erwähnt nicht von irgendwelchen zweideutigen Eigenheiten her sondern hat seinen Ursprung vielmehr im pilzartigen Aussehen des Hauptgebäudes nebst den kleineren Nebengebäuden. Kreisrunde, weiß getünchte Steinmauern, bedeckt von einem Dach aus getrockneten und geflochtenen Palmwedeln &#8211; so sahen die etwa 7 kleinen Pilze aus. Ausgestreut über einem kleinen Garten mit Palmen und in zartem Gelb blühenden Sträuchern, hat diese Pilzkolonie am Rand von Irgendwo einen ganz eigenen, fast schon surealen Charme. Dieser Ort strahlt so viel Wärme aus, dass wir uns fast magisch zu ihm hingezogen fanden und beim Abendessen direkt nach der Verfügbarkeit einer dieser Pilzhütten fragten. Am nächsten Morgen schnürten wir unser Zeug zusammen und trugen es auf die andere Straßenseite.  Die Besitzer des Mushroom Point sind ein europäisches Pärchen die Ihr Herz in die Hand genommen haben und fernab des Shianoukville investorengetriebenen Rummels Ihr ganz eigenes Stück vom Glück zu realisieren. Die beiden leben im größten der Pilze, welcher zwei</p>
<div id="attachment_64" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0244.jpg"><img class="size-medium wp-image-64" title="DSC_0244" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0244-300x199.jpg" alt="Mushroom Point, Simon vor unserem Pilz" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mushroom Point, Simon vor unserem Pilz</p></div>
<p>Stockwerke und eine robuste abschließbare Türe hat. Ein Teil des Daches ist offen, so das der darunterliegende Teil des großen runden Raumes quasi auch die meisten Eigenschaften einer ausladenden Dachterasse besitzt. Die anderen Pilze sind kleiner, haben aber zudem noch einen kleineren Nebenpilz in dem die Toilette und die Dusche  untergebracht sind. Vor dem großen Tor aus Bambus und geflochtenen Palmmatten, welches in</p>
<div id="attachment_68" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0297.jpg"><img class="size-medium wp-image-68" title="DSC_0297" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0297-300x199.jpg" alt="Otres Beach Szene" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Otres Beach Szene</p></div>
<p>geöffnetem Zustand den Blick auf das Kreisrunde mit blütenweißem Leinen bezogenen Bett freigibt, befinden sich jeweils zwei Liegestühle. Ein kleiner Turm im hinteren Teil des Geländes, beherbergt einige Einzelzimmer. Diese sind zwar nicht ganz so individuell wie die Pilzhütten, entschädigen aber mit einem herrlichen Ausblick. In diesem Ort ist einfach alles vollkommen perfekt unvollkommen, dass die Seele einen kleinen aber fühlbaren Satz zu machen scheint, schaut man morgens verschlafen aus seinem Pilz heraus. Die 15 Dollar pro Nacht gingen vollkommen in Ordnung und auch die 25 die in der Trockenzeit hätten berappt werden müssen sind ein anständiger Preis dafür diesen Flecken Erde kurzzeitig genießen zu dürfen. Wenngleich unsere Kalkulation eigentlich deutlich darunter lag, blieben wir die nächsten zwei Tage hier und ließen unsere Seelen Baumeln und die Gedanken schweifen&#8230;  &#8230;Viele Grüße Mira &amp; Simon</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?feed=rss2&#038;p=32</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bangkog und die Weiterreise nach Kambodscha</title>
		<link>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=22</link>
		<comments>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=22#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 12:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>giesbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Die letzten Tage in Bangkok waren so relativ lau in punkto Erlebnisstufe. Wir haben hauptsächlich geschlafen, gefrühstückt und dann irgendwann zu Abend gegessen. Zwischendurch waren wir mal noch auf oder vielmehr im BohBeh Market was ein relativ großes Wholesail-Center für &#8230; <a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=22">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Tage in Bangkok waren so relativ lau in punkto Erlebnisstufe. Wir haben hauptsächlich geschlafen, gefrühstückt und dann irgendwann zu Abend gegessen. Zwischendurch waren wir mal noch auf oder vielmehr im BohBeh Market was ein relativ großes<em></em></p>
<div id="attachment_41" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0132.jpg"><img class="size-medium wp-image-41" title="DSC_0132" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0132-300x199.jpg" alt="Einer der wenigen verbliebenen Klongs in Bangkok" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Einer der wenigen verbliebenen Klongs in Bangkok</p></div>
<p>Wholesail-Center für so Allesmögliche ist. Man kann für ca 70 Baht das Stück T-Shirts kaufen, mit den selben zum Teil abgefahrenen Motiven die es z.B. auf der Kaoh San gibt (für Diejenigen die es nicht wissen, das ist der Backpacker-Party-Moloch Bangkoks) und für die weniger als die Hälfte. Später Abends war dann abhängen angesagt in der absolut legendären großartigen Happy Bar, die sehr klein, ist und sich eben nicht auf besagter Kaoh San befindet &#8211; thai-style eben. Der Besitzer dieser Bar ist sozusagen ein alter Freund von mir namens Piuk (oder so ähnlich) den ich vor ca. zwei Jahren in der Tuk Tuk Bar kennengelernt hatte.</p>
<p><em>Einschub: Vor ca. zwei Jahren, beim Versuch dem Trubel der Kaoh San schnellstmöglich zu entkommen schlenderte ich durch irgendwelche Seitenstraße, als ich auf der anderen Straßenseite Tom Waits einen John Lennon Song singen hörte. Tom Waits entpuppte sich als Son, einem recht korpulenten Thai mit langem Bart und einer sagenhaft buesigen Stimme. Selbstverständlich war diese Bar ab sofort meine Stammkneipe in Bangkok und ich trank mehr als 5 Whisky Sour in diesem Etablissement. Son war ürigens auch der Besitzer der Bar und nachdem seine tägliche Show zu ende war pflegte er an meinem Tisch seine famose<br />
</em><span id="more-22"></span><em>Whiskystimme. Mein erster Weg </em>beim heurigen Bangkokbesuch galt ebendieser Tuk Tuk Bar, doch musste ich enttäuscht feststellen, dass sei nicht mehr existierte. Die Enttäuschung <em>darüber währte allerdings lediglich einen knappen Tag, da Abends beim Spaziergang durch die Soi Rhambutri auf einmal Janis Joplin ziemlich lebendig aus einer  Bar herausträllerte.</em></p>
<div id="attachment_28" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><em><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/IMG109.jpg"><img class="size-medium wp-image-28" title="IMG109" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/IMG109-300x225.jpg" alt="Janis Joplin und Ihr Mann in Bangkok" width="300" height="225" /></a></em><p class="wp-caption-text">Janis Joplin sammt Ehemann</p></div>
<p><em> Janis ist natürlich ebenfalls nicht Janis, sondern eine Thai mit einer wirklich wahnsinnig guten Rockstimme die in den Straßen des Backpacker-Viertels Bangkoks ihr  Talent verschleudert. Die Frau ist wirklich richtig gut doch damit nicht genug, zu meinem Glück kannte ich Sie von Gastauftritten im Tuk Tuk. Ihre Gitarrenbegleitung, welche sich als Ihr Mann entpuppte, rief dann sofort Son an und erklärte mir wo dieser sich</em><em> im Augenblick befände.<br />
</em><em></em></p>
<p><em>Damit wären wir, wehrte Leser dann auch fast am Ende des Rückblickes und in besagter Happy Bar angelangt, wo Son und Piuk zusammen mehreren Flaschen Thai-Whisky zusprachen und zu welcher Tätigkeit ich mich recht schnell und schon fast gezwungenermaßen gesellte.</em></p>
<p>Am Freitag Abend hatte Son einen Auftritt im Greenhouse, den ich Mira selbsteverständlich nicht vorenthalten konnte und weßwegen sich unser Bangkok-Aufenthalt ein paar Tage mehr als geplant hinzog. Seine Interpretation von Cat Stevens Moonshadow deutlich mehr Soul als das Original und zudem ist die Person Son weitaus</p>
<div id="attachment_38" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0030.jpg"><img class="size-medium wp-image-38" title="DSC_0030" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0030-300x199.jpg" alt="Son im Greenhouse" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Son im Greenhouse, BKK</p></div>
<p>unproblematischer in seiner Einstellung zum <em>Universum und allem</em> als Cat. Ob Bob Dylan seine  Freude am bluesigen Cover von Tambourine Man haben würde weiß ich allerdings nicht, wir hatten unsere jedoch auch dabei. Zumal sie von einem Harpspieler begleitet wurde dem Bob, zumindest technisch gesehen, nicht das Wasser reichen kann. Mit diesem hatte ich im Anschluss auch noch ein recht erfrischendes Gespräch zur israelischen Politik wo meine Ansichten zu mindestens 99% bestätigt wurden. Diese kleine Erfahrung ist bemerkenswert, weil wir einen Tag zuvor beim Genuss eines Cappucino feststellen mussten dass wir uns in einer</p>
<div id="attachment_29" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/IMG113.jpg"><img class="size-medium wp-image-29" title="IMG113" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/IMG113-225x300.jpg" alt="Israelischer Schuppen in Bangkok" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hebräischer Schuppen in BKK</p></div>
<p>israelischen Bar befanden, die wiederum zwischen weiteren drei Einrichtungen (Reiseebüro, indisches Restaurant, Shisha-Bar) mit hebräischen Speisekarten und Aushängen lokalisiert ist. Ich hatte bei meinem ersten Besuch Bangkoks nicht festgestellt, dass es in der Stadt ziemlich viele kippatragende Touristen gibt und sogar einige mit Schläfenlocken, obwohl ich auch damals im selben Restaurant aß und trank. Wir haben das Restaurant übrigens auch am nächsten Tag, also am Tag von Sons Auftritt besucht. Es gehört mit Sicherheit zu den relaxtesten Orten in Bangkok und das Humus ist ein Geheimtipp. Außerdem hat sich ein sympatischer Backpacker mit <em>Free Palestine </em>auf der  Toilette verewigt &#8211; ein rundum empfehlenswerter Platz also.</p>
<p>Im Anschluss an Sons Konzert gingen wir zu dritt (Son Mira und ich) in die Happy Bar, was sich am nächsten Tag während der Busfahrt nach Trad leider etwas rächte. Thai-Whisky mit Ginseng und Honig ist relativ trinkbar aber auch relativ kopfschmerzgenerierend. Die Fahrt nach Trad</p>
<div id="attachment_40" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0059.jpg"><img class="size-medium wp-image-40" title="DSC_0059" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0059-300x199.jpg" alt="Mira Son und Piuk vor der Happy Bar, im Hintergrund Sons Tochter" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mira Son und Piuk vor der Happy Bar</p></div>
<p>und die anschließende Weiterfahrt nach Koh Kong in Kambodscha war infolgedessen auch relativ anstrengend (zumindest für mich) was allerdings auch mit dem fahrbaren Untersatz zu tun haben dürfte &#8211; dem annähernd <em>worst</em> Reisebus<em> Thailands and all over the World.</em> Die Weiterfahrt von Trad zur kambodschanischen Grenze ist nebenbei bemerkt recht komfortabel und einfach vor Ort zu organiseren. Einfach am zentralen Busbahnhof aussteigen und ein Ticket zur Grenze lösen. Ab gehts in einem neuen Minibus mit Karaoke-Anlage, LCD-Bildschirm und bequemen Sitzen.</p>
<p>Der kleine Grenzübergang bei Koh Kong ist etwas unorthodox für europäische Verhältnisse und selbstverständlich versuchen die Beamten erstmal das dreifache fürs Visum herauszuschlagen. Unsere Weigerung diesen Betrag zu bezahlen und unser Hinweis dass der offizielle Preis 20 Dollar betrage wurde damit quitiert dass man das Fenster am Schalter vor unserer Nase schloss und uns sagte wir müssten zwei Stunden warten. Gut, dann warten wir halt. Nach ca. einer Zigarette kam eine zweite Beamtin heraus und forderte uns auf die 20 Dollar nebst 5 Dollar <em>Bearbeitungsgebühr</em> zu bezahlen und half uns dann recht umfassend beim Ausfüllen der Dokumente. Alles in allem war die Sache einfacher als befürchtet und weitaus unstressiger als das was von den populäreren Grenzübergängen so berichtet wird.</p>
<p>Auf der anderen Seite der Schranke wählten wir nach einigen Verhandlungen zwei Motorradfahrer für die Weiterreise, was sich hinterher als  Glücksgriff herausstellte. Erstens waren die zwei super freundlich und unser Geld kam gefühlt auch an der richtigeren Adresse an. Die Wahl auf diese Beiden fiel nicht zuletzt auch, weil sie am ruhigsten waren, nicht auf uns eingeredet haben und irgendwie einfach den weniger abgezockten Eindruck erweckten als die Autobesitzer vor Ort, welche am Rande erwähnt, zum Schluss auch nicht mehr teurer gewesen wären. Die Fahrt nach Koh Kong war ebenfalls ein kleines Erlebnis, da das Panorama bei der Flußüberquerung wirklich schön ist und die Cardamonberge im Hintergrund eine dunstverschleierte Mystik im Abendlicht verströmten.</p>
<p>Die Absteige die wir in Koh Kong haben ist äußerst Billig (3 USD) und auch dementsprechend sauber und komfortabel. Im gegenüberliegenden Restaurant holen wir uns aber gerade den Komfort zurück und geben die gesparten Dollars für leckeres Essen in Euro-Asiatischer Atmosphäre aus.</p>
<p>Morgen geht es weiter nach Shianoukville wo wir hoffen dem seit zwei tagen währendem, sintflutartigen Dauerregen etwas zu entkommen. Das Wetter ist recht bescheiden und wenn sich das nicht ändert müssen wir uns schnellstens was überlegen.</p>
<p>Demnächst mehr und bis dahin viele Grüße von uns&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?feed=rss2&#038;p=22</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anreise und Bangkok</title>
		<link>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=9</link>
		<comments>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=9#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 05:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=9</guid>
		<description><![CDATA[Nun sind wie endlich in Bangkok angekommen&#8230;ohne große Umstände und mit viel Glück auf unserer Seite. Nicht nur beim Umbuchen von Simon Flugticket  im Vorfeld hatten hatten wir Glück sondern auch bei der Platzwahl im Flugzeug. Beim Umbuchen hatten wir &#8230; <a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=9">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun sind wie endlich in Bangkok angekommen&#8230;ohne große Umstände und mit viel Glück auf unserer Seite.</p>
<p>Nicht nur beim Umbuchen von Simon Flugticket  im Vorfeld hatten hatten wir Glück sondern auch bei der Platzwahl im Flugzeug.</p>
<p>Beim Umbuchen hatten wir mit einer Gebühr gerechnet und auch das Gesicht der netten Qatarangestellten sah Anfangs nicht viel versprechend aus. Nach langem hin und her hatten wir das Ticket und  zu unserer Überraschung für umsonst.</p>
<p>Beide Flugzeuge waren nicht ausgebucht und auch hier war wieder das Glück auf unserer Seite&#8230;beide Flugstrecken hatten wir keine Sitznachbarn und so konnte ich zum ersten mal im Flugzeug im liegen schlafen&#8230;was will man mehr&#8230;so lässt es sich aushalten.<a href="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0099_b.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-20" title="DSC_0099_b" src="http://www.sin-nom.com/betelgeuse/wp-content/uploads/2011/06/DSC_0099_b.jpg" alt="" width="120" height="160" /></a></p>
<p>Die Touristenecke in Bangkok ist erstaunlich leer. Was zum einem sicher an der Jahreszeit liegen mag aber zum anderen wie wir schon gestern Mittag von einem deutschen Barbesitzer erfahren haben an einer schlechten Saison. Das Wetter muss in diesem Jahr sehr schlecht gewesen sein (&#8230;Erinnerung an die heftigen Regenfälle und Erdrutsche im Januar&#8230;).<br />
Große Pläne haben wir bis jetzt noch nicht geschmiedet&#8230;wir lassen den Urlaub einfach mal beginnen. Eines ist aber Sicher, dass wir in den nächsten Tagen nach Cambodia weiterreisen um ein paar Tage das Meer zu genießen&#8230;.</p>
<p>Liebe Grüße  Simon &amp; Mira</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?feed=rss2&#038;p=9</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ausziehen, Arbeiten, Renovieren, Packen&#8230;</title>
		<link>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=7</link>
		<comments>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=7#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 22:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>giesbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?p=7</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;in variabler Reihenfolge. Spätestens danach ist die Urlaubsreife so übermächtig wie Betelgeuse! Demnächst mehr!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;in variabler Reihenfolge. Spätestens danach ist die Urlaubsreife so übermächtig wie Betelgeuse!</p>
<p>Demnächst mehr!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sin-nom.com/betelgeuse/?feed=rss2&#038;p=7</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

